Über mich

Caro
88er Jahrgang / Frauchen/ Ehefrau/ Mama/  
Bachelor of Arts Außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung 2011 /
 Master of Arts Elementar- und Integrationspädagogik mit den Schwerpunkten Frühe Kindheit und Verhaltensauffälligkeiten 2013 /
Fachkraft für Babygeleitete Beikost nach Tatje Batik-Prang 2019 /

in Kindergarten und Schule tätig gewesen / aktuell angestellt und in Elternzeit in einer Einrichtung für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche/ Schlafberaterin nach 1001Kindernacht 2021/Eltern-Kind-Kursleiterin nach Qekk 2023/ Fachkraft für Formula und Flaschenernährte Säuglinge und Kleinkinder i.A. 2023/

stets auf der Suche nach Anregungen, Austausch, Netzwerk und Wissenszuwachs

... und wie ich zu "Familie auf Herzhöhe" kam


Bis ich selbst Mutter wurde, hätte ich wohl nicht vermutet, wieviele Falschinformationen und Ammenmärchen rund um das Mutter-und Babythema kursieren. Vor allem Frauenärzte, Kinderärzte oder auch Hebammen sollten sich doch zuverlässig mit Babys und den dazu gehörigen Themen auskennen. (Und das soll nicht heißen, dass ich grundsätzlich etwas gegen diese Berufsgruppen habe!!)

Als ich dann aber im Austausch mit anderen Müttern immer wieder hörte, wie einige Frauenärzte bspweise "länger" stillenden Frauen übergriffig ihre Empfehlung zum Abstillen aussprachen oder manche Kinderärzte Fehlinformationen zur Beikost weitergaben, Hebammen pumpstillende Mütter belächelten anstatt zu unterstützen und eine Hebamme sogar das böse Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" empfahl, fühlte ich mich dazu berufen, mich intensiver mit den Theman Stillen, Beikost und Schlafen sowie Bindung auseinanderzusetzen, um Eltern im besonderen Müttern mit Rat zur Seite stehen zu können.
Das Bindungsthema wurde zu meinem Herzensthema.  Nach langem Brainstorming und Mindmapping sowie einiger Recherche entstand 2019 "Familie auf Herzhöhe".  
Ich möchte Teil der "Bindungsaufklärung" sein, damit Menschen verstehen können, warum es so entspannend und somit wertvoll ist, sich mit unseren Kindern auf Herzhöhe zu begeben. Die "Bindungsorientierung" ist kein moderner Erziehungshype, sondern der "artgerechte" Umgang, den wir alle genießen sollten, von Geburt an. Wissenschaftlich fundierte Erklärungen können uns helfen wieder mehr dem Herzen zu folgen, als auf die von der Gesellschaft geprägten "Das macht man eben so"-Ratschläge zu hören und alte Glaubenssätze zu hinterfragen. Wir können uns trauen, "neue" Wege zu gehen und darauf vertrauen, dass unsere Kinder sich auch ohne Erziehung vieles von uns abschauen werden. Dafür sollten wir zu erst uns reflektieren und an uns arbeiten, damit wir ein authentisches liebevolles und gleichwürdiges Vorbild sein können. Wir müssen die Verantwortung für das Handeln unserer Kinder übernehmen, die diese noch nicht tragen können und die (für das Überleben notwendige) Grenzen sinnvoll, achtsam und bewusst setzen. 
 Unsere Kinder brauchen lediglich Zeit, um sich zu entwickeln, bevor sie sich verwickeln (lassen). 

Ich arbeite nicht am Kind. Ich möchte aktuelles Wissen über die kindliche Entwicklung weitergeben und zusammen mit Erwachsenen Möglichkeiten des Umgangs mit dem Kind erarbeiten. Dabei stehen die Bedürfnisse des Kindes genauso im Mittelpunkt, wie die der Eltern. 

Kinder sind gut - von Anfang an - Kinder sind kompetent - von Anfang an.
Wir dürfen lernen - ein Leben lang.