Über mich

Caro
88er Jahrgang / verheiratet / MenschenbabyMama / HundeMama /  
Bachelor of Arts Außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung 2011 /
 Master of Arts Elementar- und Integrationspädagogik mit den Schwerpunkten Frühe Kindheit und Verhaltensauffälligkeiten 2013 /
Fachkraft für Babygeleitete Beikost nach Tatje Batik-Prang 2019 /
in Kindergarten und Schule tätig gewesen / aktuell angestellt in einer Einrichtung für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche/
in Ausbildung zur Schlafberaterin nach 1001Kindernacht/
in Ausbildung zur Stillberaterin nach DAIS/
stets auf der Suche nach Anregungen, Austausch, Netzwerk und Wissenszugewinn

... und wie ich zu "Familie auf Herzhöhe" kam


Eigentlich dachte ich ziemlich lange, dass Frauenärzte, Kinderärzte oder auch Hebammen sich mit Babys und den dazu gehörigen Themen auskennen. Sie einem schon weiterhelfen können, bei dem ein oder anderen Problemchen. 

Als ich dann aber hörte, wie einige Frauenärzte "länger" stillenden Frauen übergriffig ihre Empfehlung zum Abstillen aussprachen, manche Kinderärzte Fehlinformationen beispielsweise zur Beikost weitergaben, Hebammen pumpstillende Mütter belächelten und eine Hebamme sogar das böse Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" empfahl, wusste ich, dass ich irgendwie tätig werden muss. 
Das Bindungsthema wurde zu meinem Herzensthema.  Nach langem Brainstorming und Mindmapping sowie einiger Recherche entstand "Familie auf Herzhöhe".  
Ich möchte Teil der "Bindungsaufklärung" sein, damit Menschen verstehen können, warum es so entspannend und somit wertvoll ist, sich mit unseren Kindern auf Herzhöhe zu begeben. Die "Bindungsorientierung" ist kein moderner Erziehungshype, sondern der "artgerechte" Umgang, den wir alle genießen sollten, von Geburt an. Wissenschaftlich fundierte Erklärungen können uns helfen wieder mehr dem Herzen zu folgen, als auf die von der Gesellschaft geprägten "Das macht man eben so"-Ratschläge zu hören und alte Glaubenssätze zu hinterfragen. Wir können uns trauen, "neue" Wege zu gehen und darauf vertrauen, dass unsere Kinder sich auch ohne Erziehung vieles von uns abschauen werden. Dafür sollten wir zu erst uns reflektieren und an uns arbeiten, damit wir ein authentisches liebevolles und gleichwürdiges Vorbild sein können. Wir müssen die Verantwortung für das Handeln unserer Kinder übernehmen, die diese noch nicht tragen können und die (für das Überleben notwendige) Grenzen sinnvoll, achtsam und bewusst setzen. 
 Unsere Kinder brauchen lediglich Zeit, um sich zu entwickeln, bevor sie sich verwickeln (lassen). 

Ich arbeite nicht am Kind. Ich möchte Wissen über die kindliche Entwicklung weitergeben und zusammen mit Erwachsenen Möglichkeiten des Umgangs mit dem Kind erarbeiten. 

Unsere Kinder sind gut - von Anfang an - Unsere Kinder sind kompetent - von Anfang an.
Lassen wir sie das Beste aus sich machen!